Sommerferien bei den Seniorenturngruppen

SV KOMET Pennigbüttel - Sommerferien bei den Seniorenturngruppen
Unsere beiden Mundschenke

Damit man sich in den sechs Wochen der Sommerferien nicht aus den Augen verliert, ist ausgemacht, dass einmal die Woche das Fahrrad bewegt wird. Mittwochs um 16.30 Uhr treffen sich die Damen und um 18.00 Uhr die Herren zur Radtour. In diesem Jahr war das Wetter in den Ferien akzeptabel und so sind einige schöne Touren unternommen worden.
Die Damen radelten zum Melkhus, zur Teufelsmoorschleuse, nach Ritterhude und Worpswede sowie zu Tietjens Hütte. Die Herren unternahmen Rundtouren mit Einkehr bei Melchers, beim Skippertreff, bei Hermes in Sandhausen sowie bei privaten Einladungen.


Das Butterkuchen-Essen fand in diesem Jahr bei Helga Uhde statt. Durch die lange Trockenphase wollten wir nicht den freistehenden Backofen anheizen. Unser obligatorisches Grillfest mit Radtour fand am 27. Juli 2019 statt. Das Wetter war optimal, so dass alles draußen stattfinden konnte. Die aktiven Sportler schwangen sich auf das Fahrrad und radelten gut 1 ½ Stunden mit einer Pause bei Melchers. Am Sportplatz versuchte unterdessen unser Grillmeister von der Firma Thamm seinen Grill anzuheizen. Der Wind machte ihm jedes Mal wieder einen Strich durch die Rechnung, so dass wir kurzerhand unsere neue Grillhütte einweihten. Dort war es windgeschützt und alles lief prächtig. Unsere beiden Mundschenks Helmut und Gerd freuten sich, im neuen Ambiente das Bier zu zapfen. Der erste Versuch, das Grillen durch Profis durchführen zu lassen, um das Orga-Team etwas zu entlasten, fand unterschiedliches Echo. Einiges ist noch zu verbessern, jedoch auf das selbstgebackene Brot von Annemarie Behrens wollen wir nicht verzichten. Danke für deine Mühe, Annemarie!

Zu gute Letzt sei noch erwähnt, dass die Seniorendamen wieder einen Erntewagen gestalten. Das Ergebnis ist dann wieder am Erntefest-Sonntag zu bestaunen.


Karin Gernand

Seniorenturner waren wieder unterwegs

SV KOMET Pennigbüttel - Seniorenturner waren wieder unterwegs
von links: Dieter Mushack, Heinz-H.Wätjen, Jochen Wiegel, Andreas Schulz, Karl Schönemeier, Gerd Trenkner, Heinz Wätjen, Horst Ahrensfeld, Hinni Bohling, Wilfried Castens, Kalli Ottke, Horst Ahlers, Horst Nest, Klaus Ahlers, Helmut Gernand, Gerd Otten

Wie schon viele Jahre üblich unternahmen die Seniorenturner auch in diesem Jahr eine Reise über mehrere Tage. Unser Ziel: Hameln, eine altehrwürdige Stadt im Weserbergland. Unser Organisator Andreas Schulz nahm die Gelegenheit wahr, die Turnergruppe in die Gegend seiner eigenen Heimatregion zu führen und sie dort ein paar der Orte Kennenlernen zu lassen, wo er seine eigene Kindheit und Jugend verbracht hat. 


Pünktlich zur Abfahrt am 2. Juli fanden sich die 16 Teilnehmer der diesjährigen 4-Tages-Fahrt am Feuerwehrhaus in Pennigbüttel ein. Ein moderner Reisebus erwartete uns bereits, sodass die Koffer schnell verstaut und die Plätze eingenommen waren. Die Hinfahrt verlief ohne größere Probleme, wir erreichten wie geplant das gebuchte „Hotel zur Post“ in der Innenstadt von Hameln, nahe der schönen Fußgängerzone in der Altstadt. Die bequemen Zimmer waren durch die sehr freundlichen Mitarbeiterinnen des Hotels bereits zugeteilt, so konnten nach zügiger Schlüsselausgabe die Zimmer bezogen werden und sich jeder auf das Nachmittagsprogramm noch ein wenig vorbereiten. Gemeinsam gingen wir durch die Fußgängerzone zum Schiffsanleger an der Weser, Andreas konnte hier und da bereits einige Informationen zu den Örtlichkeiten vermitteln, denn er hatte als Reisevorbereitung wenige Wochen vorher bereits das Hotel besucht und die geplanten Ziele erkundet.


Am Weseranleger „Rattenfängerhalle“ angekommen, lag das Fahrgastschiff der „Flotte Weser“ bereit, um uns zu einer „kleinen Wesertour“ aufzunehmen. Die einstündige Fahrt wurde genutzt, um sich gemeinsam auf den Aufenthalt und die Reiseziele einzustimmen. Wieder zurück am Anleger erwartete uns eine freundliche Stadtführerin, um uns zurück zum Hotel zu führen. Auf unserem Weg zeigte sie uns einige der Sehenswürdigkeiten der Altstadt Hamelns und informierte uns über die historische Entwicklung der Stadt. So erreichten wir zum Beispiel rechtzeitig das „Hochzeitshaus“, um dem mehrmals am Tag aufgeführten Glockenspiel beiwohnen zu können. Im Giebel des Hauses wird dabei der Auszug des Rattenfängers mit den Kindern Hamelns durch ein mechanisches Puppenspiel vorgeführt. Am Museum von Hameln, in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel, endete der kleine, aber interessante Rundgang durch die Altstadt und damit die geplanten gemeinsamen Unternehmungen des ersten Tages unseres Ausflugs.


Nach unserem ersten Frühstück im Hotel starteten wir in unser Tagesprogramm, das uns am zweiten Reisetag erst einmal in die „Schauglasbläserei Hameln“ führte. Nach einem kurzen Fußweg erreichten wir die Manufaktur im alten Pulverturm. Hier lernten wir im Rahmen der Glasbläsershow viel Interessantes über das Glasmachen, der Inhaber, einer
der nur noch wenigen Glasbläser oder bester Glasgestalter Deutschlands, erläuterte uns die Verfahren der Glasschmelze und formte so ganz nebenbei ein schönes Trinkglas, das handgefertigt dem schon am Vortag entstandenen Gefäß mit nur ganz geringen Abweichungen entsprach. Die Fertigkeit des Glasmachermeisters beeindruckte uns sehr. Wie wir erfuhren, setzen die Fähigkeiten eine jahrelange Erfahrung voraus: Welche Glasmenge entnehme ich der Glasschmelze mit Hilfe meiner Glasmacherpfeife, wie forme ich diesen (zäh-)flüssigen Glastropfen so, dass ich immer wieder das gewünschte Produkt erhalte. Wann muss die Temperatur wieder erhöht, wann durch langsamere Bearbeitungsschritte gesenkt werden. Das Ergebnis war ein wunderschönes Trinkgefäß, dass im Kundenauftrags Teil einer Serie sein wird. Und zum Abschluss verblüffte uns der Leiter dieser Show mit der Anfertigung eines Niedersachsenpferdes, wie wir es alle von Wappen und Fahne kennen. In wenigen Minuten war es geformt und wurde von rötlich glühend langsam zu einem kristallklaren weißen Pferd, das auf den Hinterbeinen stehend noch über Nacht in einen gesteuerten Abkühlprozess eingebracht wurde. Einige Teilnehmer unserer Reisegruppe nutzen anschließend die Möglichkeit, bereits in der Verkaufsausstellung verfügbare Niedersachsenpferde als Erinnerung zu erwerben. 


Nach einer kurzen Zeit zur freien Verfügung holte uns der Bus in der Nähe des Hotels zur Fahrt nach Springe ab. Unser Ziel des heutige Nachmittags war das Wisentgehege in Springe. Diese schöne Anlage als Teil des historischen Sauparks beherbergt eine Vielzahl von in Deutschland und Europa heimischen Wildtieren. Die Anlagen sind oft naturbelassen
und machen es so möglich, den Tieren einen möglichst natürlichen Lebensraum zu geben. Eine Rangerin, so nennen sich die Führerinnen im Gehege, führte uns in die verschiedenen Bereiche der Anlage und ermöglichte es so, dass wir auch sehr scheues Wild beobachten konnten: Wildkatzen und Braunbären, aber auch Wölfe und Luchs entdeckten wir dank der erfahrenen Führerin in deren oft kaum erkennbaren natürlichen Verstecken. Anderes Wild wie Wildschweine, Füchse, unterschiedliches Damwild und Mufflons und auch Wildpferde sind da deutlich zutraulicher und konnten hier und da sogar „gestreichelt“ werden. Alle beobachteten Tierarten können hier nicht aufgezählt werden. Es sind viele mehr, und so endete die Führung erst am späten Nachmittag. Zur Erholung nutzen wir die kurze Wartezeit bis zur Rückfahrt und genossen im Bistro des Parks kühle Erfrischungsgetränke. Wieder zurück in Hameln trafen wir uns im Hotel zum täglichen gemeinsamen Abendessen als Ausklang des Reiseprogramm des zweiten Tages.


Auch für den dritten Tag unserer Reise waren wieder ein Vormittags- und ein Nachmittagsprogramm geplant. Zu Beginn trafen wir uns im Museum Hameln, das sich nur wenige Schritte vom Hotel befindet. Auch hier führte uns eine Museumsführerin durch das Haus. Orientiert an der wohl allen bekannten Sage vom „Rattenfänger von Hameln“ führte
unser Weg durch die verschiedenen Ausstellungsbereiche. Wir hörten viel Interessantes, und auch darüber, dass die Sage über den Rattenfänger wohl über die Jahrhunderte immer wieder einmal verändert weitergegeben wurde. Was sich wirklich vor 735 Jahren in Hameln zugetragen hat, ist bis heute nicht gänzlich geklärt. Historiker sind heute sehr sicher, dass es zu jener Zeit zu dem Auszug der Kinder und Jugendlichen gekommen ist. Es waren gesunde und kräftige Hamelner, die in neuen Ländereien im Osten für die Herrscherfamilien das Land urbar machen sollten. Angeführt von einem Werber verließen diese jungen Menschen vom vierten Lebensjahr an im Jahr 1284 ihre Heimatstadt, um in der Fremde zu dienen und ansässig zu werden. 


Nicht alle Bereiche des Museums konnten wir an diesem Vormittag besuchen. Da die Eintrittskarten jedoch ganztätig gültig sind, nutzen einige von uns die Zeit nach der Rückkehr vom Nachmittag, um noch einmal das Museum aufzusuchen. Das Nachmittagsprogramm führte uns nach kurzer Busfahrt durch das Wesertal in die Ortschaft Hessisch Oldendorf. Unser Ziel lag etwas außerhalb des Ortes: die nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands, die Schillat-Höhle. Die dortige Führung begann mit einem kurzen 3-D-Film, für viele ein ganz neuer Eindruck moderner Filmtechnik, über die ursprüngliche Beschaffenheit des Deisters, über Flora und Fauna und das Entstehen der Tropfsteinhöhlen, auch der Schillat-Höhle, die wir heute erkunden wollten. Ausgerüstet mit Schutzhelm führte uns ein 40-Meter-Fahrstuhl in die Tiefe eines sehr alten Steinbruchs, der allerdings in wesentlichen Teilbereichen noch heute aktiv genutzt ist. Hier angekommen erläuterte uns unsere Führerin die Entstehungsgeschichte der Ablagerungen und Gesteinsschichten, in denen sich über Jahrmillionen die Höhlensysteme durch Auswaschungen oder auch Bewegung in den Schichten ausbildeten. Vor ziemlich genau 20 Jahren entdeckte der Betreiber des Steinbruchs bei Sprengarbeiten die Schillat-Höhle, die wir unter Führung der wissenschaftlich tätigen Höhlenforscherin kennen lernten. Für jeden gut zu begehen durchschritten wir die Haupthöhle (viele Nebenabgänge werden noch immer erforscht und sind nicht öffentlich zugänglich) und wurden an einigen Stellen der Höhle über verschiedene interessante Details der Tropfsteingebilde, aber auch über Gesteinsarten informiert. Wer wusste vorher denn schon, dass ein grauer Stein, dem wohl niemand von uns irgendeine besondere Eigenschaft zugerechnet hätte, außer eben ein Stein zu sein, unter UV-Licht tatsächlich aber rot und transparent erscheint, andere vermutet „normale Steine“ bei Einsatz von Schwarzlicht ebenfalls Aussehen und Farbe
verändern. Die eindrucksvolle Führung durch die Tropfsteinhöhle endete in einem ehemals als Schutzraum angelegten Teil bei einem weiteren 3-D-Film über eine andere, fantastische Tropfsteinhöhle. Die Eindrücke dieses Films über die Vielfalt der Tropfsteingebilde, der Farben und Formen ließ uns verstehen, warum nur Wissenschaftler diese Höhle betreten und erforschen dürfen, und auch nur zweimal im Kalenderjahr, damit das Höhlenklima möglichst unverändert bleibt und die dortigen „Schätze“ unbeschädigt erhalten bleiben können. Selbst der Zugang zu diesem Höhlensystem konnte bis heute wohl geheim gehalten werden und ist nur Wissenschaftlern bekannt.


Mit diesen Eindrücken kehrten wir nach Hameln zurück und verbrachten unseren letzten gemeinsamen Abend unserer diesjährigen Tour in der Hotelbar, umsorgt von der freundlichen Mitarbeiterin, die ihre Arbeitszeit am heutigen Abend freiwillig verlängerte, bis auch die letzten den Weg ins Zimmer fanden. Unsere Rückreise führte uns in die ehemalige Kreisstadt Rinteln, in das dortige Hotel „Der Waldkater“, denn hier bot sich uns die Gelegenheit, eine kleine, private Brauerei kennenzulernen. Der Geschäftsführer empfing uns in seiner Braustube. Beim Genießen zweier unterschiedlicher, sehr feiner und wohlschmeckenden Bierproben gab er uns einen ausführlichen Einblick in die Kunst des Bierbrauens, immer im Vergleich zum Historischen und der Bedeutung des noch heute gültigen Reinheitsgebotes der Brauer. Die Besichtigung der technischen Anlagen und Erläuterungen zu den Abläufen des Brauens sowie ein zufälliges, kurzes Kennenlernen seines Braumeisters rundete den formellen Teil der Brauereiführung ab. Die zuvor ausgewählten Speisen für das anschließende gemeinsame Mittagessen ließen den hohen Qualitätsstandard dieses Hotels deutlich werden. 


Gut gestärkt durch Speis‘ und Trank und mit einem Bierdiplom in der Tasche, begaben wir uns auf den letzten Teil der Rückreise. Wir erreichten fast pünktlich unser Ziel in Pennigbüttel. Mit einem ganz herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir uns von unserer Busfahrerin, die uns stets zuverlässig und sicher zu unseren Reisezielen gefahren und so zum Gelingen unserer Reise wesentlich beigetragen hat.


Andreas Schulz

Sommergrillen der Turnerinnen

SV KOMET Pennigbüttel - Sommergrillen der Turnerinnen
28 Turnerinnen auf "einer der schönsten Sportanlagen im Landkreis Osterholz" - wie unser ehemaliger 1. Vorsitzender zu sagen pflegte.

Auch in diesem Jahr haben die Kometen-Turngruppen „Montagsturnerinnen“, „Moderne Gymnastik“, „Bodyworkout“ und den „Nordic-Walking“ einen Grillabend veranstaltet.
Dieses mal wieder am heimischen Vereinsheim-Anbau mit Unterstützung der Firma „Wellbrock Hausgemacht“ aus Freißenbüttel.
Draußen konnten wir leider nicht sitzen, Petrus hat uns nochmal eine ordentliche Ladung Regen geschickt, den wir ja dringend brauchen – für Garten und Pflanzen. Ok, er hätte ja auch noch 3 Stunden länger warten können, aber wir hatten es trotzdem gemütlich mit 28 Frauen. Es gab viel zu erzählen, die Geräuschkulisse war weit zu hören. Die gelieferten Speisen waren ausgesprochen lecker: gemischter Salat, Kartoffelsalat, Tomate-Mozzarella, 2 unterschiedliche Brotsorten – und das Grillgut (Putenschnitzel, Schweinefiletspieße, Rindersteaks und natürlich Bratwurst, außerdem Scampi- und Gemüsespieße) ließ keine Wünsche übrig und für jeden war etwas dabei. Keiner von uns musste die Küche und den Grill saubermachen, wir hatten endlich mal wieder ausgiebig Zeit zum Schnacken.
Vielen Dank Kerstin für die Organisation!


Annette Horwege

Reise nach Duderstadt

SV KOMET Pennigbüttel - Reise nach Duderstadt
Unsere Reisegruppe vor dem Hotel

Duderstadt, eine der schönsten Fachwerkstädte Deutschlands, gelegen in der Kulturlandschaft des Eichsfeldes, so steht es im Reiseführer. Und diese Stadt wollte von uns besucht werden.
Am 03. Juni 2019 machten sich 18 Seniorenturnerinnen auf den Weg in diese schöne Stadt. Um 10.00 Uhr begrüßte uns unser Busfahrer Helmut J. und fuhr anschließend seine wertvolle Fracht sicher durch den Verkehr. Zur Mittagszeit machten wir Rast und verzehrten die von Ingrid und Erika freundlicherweise am frühen Morgen belegten Brötchen. Die Sonne schien schon recht heiß und nach einer angemessenen Pause ging die Fahrt über die Autobahn weiter, bis, ja bis in der Nähe von Hildesheim die Autobahn durch das Absacken der Fahrbahn voll gesperrt war, und der ganze Verkehr durch Stadt und Umleitungen fahren musste. Wir ließen Helmut gewähren und vertrieben uns die Zeit mit netten Gesprächen, aßen Süßes und blieben ganz gelassen.

Mit zweistündiger Verspätung kamen wir dann in Duderstadt an und staunten nicht schlecht, was für ein nettes Hotel und Personal uns erwartete. Nach einer kurzen Pause genossen wir Eis und andere Köstlichkeiten auf der überdachten Terrasse des Hotels.
Der Wow!-Effekt ging am Abend weiter, als wir die für uns auf den Tischen liegende Speisekarte gelesen hatten. Jeden Tag erwartete uns ein anderes Buffet, bestehend aus Vorsuppe, Salat, zwei Hauptgerichten und Dessert.

Für den nächsten Tag hatten wir einen Kleinbus bestellt, der uns nach Duderstadt brachte, da unser Hotel etwas außerhalb im Ortsteil Fuhrbach lag.
Der Bus fuhr uns bis vor das wunderschöne Rathaus, Von dort sollte unsere Stadtführung beginnen. Nix da, die Stadtführerin war nicht erschienen. Die nette Dame in der Touristik-Info organisierte schnell einen Ersatz. Ein sympathischer Herr im (für uns) besten Alter begrüßte uns freundlich und erzählte, dass er eigentlich Führungen am Abend in der Rolle eines Nachtwächters unternimmt. An diesem Vormittag jedoch zeigte und erzählte er uns viel über Duderstadt, wie z. B. das historische Rathaus, das Westerturm-Ensemble und die zwei imposanten Kirchen.
Inzwischen stiegen die Temperaturen, so dass sich erste Schweißperlen auf den Stirnen bildeten, was zur Folge hatte, dass nach der Führung die Restaurants, Cafés oder Eisdielen von uns besucht wurden. Am späten Nachmittag trafen wir uns alle auf der wunderschönen Terrasse wieder, bevor wir uns durch die absolut perfekte Küche verwöhnen ließen. Für den Abend hatten wir die Kegelbahn des Hauses gebucht. Zwei Stunden ließen wir die Kugeln rollen und hatten mächtig Spaß dabei.

SV KOMET Pennigbüttel - Reise nach Duderstadt
Eine kleine Pause vor dem Hotel


Am Mittwoch fuhren wir nach dem reichhaltigen Frühstück noch einmal nach Duderstadt. Wir vertieften das gestern erworbene Wissen, unternahmen einen Rundgang um den komplett erhaltenen Ringwall der Altstadt oder wandelten durch die vielen schönen Geschäfte, die so manches Frauenherz höher schlagen ließen. Da es wieder sehr heiß war, mussten die Pausen eingehalten werden.

Um 14.00 Uhr holte uns wieder der Kleinbus ab und fuhr mit uns durch das schöne Eichsfeld bis zum Seeburger See. Der Seeburger See, im Volksmund auch „Auge des Eichsfeldes“ genannt, ist der größte Natursee Südniedersachsens. Das Restaurant Graf Isang hatte für uns eingedeckt und in der angenehm kühlen Atmosphäre genossen wir Kaffee, Kuchen und jede Menge Mineralwasser. Es folgte ein kurzer Spaziergang am See. Danach war Chillen auf der großzügigen Terrasse des Hauses in schattigen Strandkörben angesagt. Für alles andere war es viel zu heiß. Das störte die Damen aber überhaupt nicht, denn Frauen haben sich immer etwas zu erzählen. Später wurden wir wieder abgeholt und der freundliche Busfahrer machte mit uns noch eine Sightseeing-Tour durch das leicht hügelige Eichsfeld.
Mittwoch Abend, unser letzter Abend im wunderschönen Hotel Zum Kronprinzen. Die Abschiedsparty konnte draußen stattfinden. Knabbersachen, Sekt und Mineralwasser waren genügend vorhanden. So konnten wir an einem herrlichen Abend Abschied nehmen von Duderstadt.

Übrigens: wie kam Duderstadt zu seinem Namen?

„Zwei Brüder, so geht die Sage, erbauten die Stadt. Die Ansiedlung wuchs und gedieh prächtig, nur eines fehlte noch: ein Name. Da keiner der Brüder über den anderen bestimmen und ihn damit vielleicht verletzen wollte, forderte einer den anderen auf, einen Namen zu finden und Vorschläge zu machen. Darüber ging die Zeit ins Land, die Sache wurde dringlich! Schließlich sagte der eine Bruder zum anderen: Gib DU-DER-STADT- den Namen. Dabei ist es geblieben.“ (Auszug aus dem Reiseführer)

Am Donnerstag wurden die Koffer gepackt und noch einmal ausgiebig gefrühstückt. Bis zum Mittagessen vertrieben wir uns die Zeit mit Spaziergängen in Fuhrbach, sofern es die Temperaturen erlaubten. Einige erwarben die eine oder andere Eichsfelder Wurstspezialität, z.B. den „Eichsfelder Feldkieker“, eine Mettwurst besonderer Art.

12.00 Uhr, das letzte Mal verwöhnen lassen. Ab Morgen muss wieder selbst gekocht werden.
13.30 Uhr, der Bus ist da. Tschüss Duderstadt, tschüss Hotel Kronprinz!


Karin Gernand

Spargel-Essen der Seniorenturner und -turnerinnen mit ihren Partnern am 24. Mai

SV KOMET Pennigbüttel - Spargel-Essen
Kurze Rast an der Museumsanlage

Erstmals in diesem Jahr planten Karin und Sieglinde ein neues kulinarisches Ereignis: die regionale Spezialität – auch bei uns im Verein. Sportlich, wie die meisten Kometen bekanntlich sind, in Verbindung mit einer Radtour durch unsere ländliche Idylle von Pennigbüttel’s Umgebung. Die Radler trafen sich am Vereinsheim, um über Sandhausen nach Ströhe, wo eine kurze Rast an der Museumsanlage des Heimatvereins Ströhe-Spreddig einlegt wurde, und dann gemütlich weiter nach Oldenbüttel zu radeln. Petrus hat es sehr gut gemeint, die Sonne schien fast die ganze Zeit und zu warm war es auch nicht.

 

SV KOMET Pennigbüttel - Spargel-Essen
Erwartungsvoll warten alle in der guten Stube im Café Hof Oldenbüttel auf den leckeren Spargel

Bekannt und beliebt ist das Café Hof Oldenbüttel seit über 25 Jahren. Historische Räumlichkeiten mit 500jähriger Hoftradition – wie der eigenen Homepage zu entnehmen ist.
Wir konnten das schöne Wetter auf der Terrasse noch ein wenig genießen, bevor wir von sehr freundlichen und aufmerksamen Servicekräften mit dem ausgesprochen leckeren 3-Gang-Menu bewirtet wurden: Spargelcremesuppe mit Sahnehaube, Spargel satt mit Schinken, Rührei, Schnitzel, Kartoffeln, Sauce Hollandaise und zerlassener Butter, als Dessert Vanilleeis mit Erdbeeren und Sahne. Alles sehr lecker und wirklich reichlich. Schade, dass das in dieser Art dort voraussichtlich bald nicht mehr möglich sein wird.


Annette Horwege

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