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Besondere Ehrung für Helmut Flathmann

SV
Helmut Flathmann

Seit Wiedergründung des Vereins nach dem 2. Weltkrieg ist Helmut Mitglied des SV „Komet“ Pennigbüttel.


Mit 14 Jahren begann er 1948 Fußball zu spielen, damals in der Mannschaft der Jungmannen, was etwa der heutigen A – Jugend entsprach. Mit den Jungmannen brachte er die ersten Erfolge für seinen Verein nach Hause, sie wurden Kreismeister und spielten um die Bezirksmeisterschaft mit.


In dieser Mannschaft war er der jüngste Spieler und ähnlich sollte es ihm in den anderen Mannschaften gehen, immer zählte Helmut zu den Jüngsten im Kader – allerdings gab es keine große Auswahl. Der Weg ging immer nur steil nach oben, mit 17 Jahren trat Helmut in die erste Herrenmannschaft der Kometen ein und spielte 10 Jahre höchst erfolgreich Fußball für die Lila-Weißen.


Eine böse Knieverletzung zwang ihn aber zur Pause. Mehrfache Operationen am Meniskus stellten jedoch das Knie nicht wieder her, sodass Helmut das Fußballspielen endgültig aufgeben musste.
Damit stand er für andere Aufgaben im Verein zur Verfügung, die auch nicht lange auf sich warten ließen. Als Hermann Tienken, der damalige Schatzmeister des Vereins, gesundheitsbedingt ausscheiden musste, wurde Helmut 1965 1. Kassenwart des SV "Komet" und blieb das 13 Jahre lang bis 1978. Der Schatzmeister des Vereins hatte auf jeder Jahreshauptversammlung ein gewichtiges Wort mitzureden. Ohne die Zustimmung des Schatzmeisters ging damals nichts – und so ist es im Grunde bis heute geblieben. Helmut wurde später noch einmal reaktiviert. Von 1996 bis 1998 hat er erneut die Kasse des SV „Komet“ solide und verlässlich geführt.


Seit 1975 war Helmut auch auf Kreisebene im Vorstand des NFV tätig. Dort versorgte er zunächst die Presse mit Informationen und betreute die Ergebnisdienste als sogenannter "Meldekopf". Als dann Heinz Henkies 1988 plötzlich verstarb, sprang Helmut als Kassenwart des Kreisverbandes ein und ist das bis 2008, also 20 Jahre lang, geblieben.
Die goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Fußballverbandes wird nicht oft verliehen. Sie ist nach dem Ehrenring die höchste Auszeichnung, die der Verband zu vergeben hat. Am Vorabend des Verbandstages 2008 erhielt sie Helmut aus der Hand des damaligen Präsidenten Karl Rothmund für seine Verdienste um den niedersächsischen Fußballsport. Zu den ersten Gratulanten zählte der seinerzeitige Innenminister Uwe Schünemann.


Zahlreiche weitere Ehrennadeln und Auszeichnungen erhielt Helmut vom NFV-Kreis Osterholz und selbstverständlich von seinem Heimatverein, dem SV „KOMET“ Pennigbüttel. Der machte ihn in Anerkennung seiner Verdienste um den Verein und für sein ehrenamtliches Lebenswerk 2014 zum Ehrenmitglied.


Die Kometen haben Helmut viel zu verdanken. Er hat nicht nur unsere Finanzen in Ordnung gehalten, er hat uns stets auch mit seinem reichen Erfahrungsschatz zur Seite gestanden und manches Schlupfloch aus schwierigen Situationen aufgezeigt. Immer war auf ihn Verlass. Immer war er zur Stelle, wenn Not am Mann war, immer war er dabei, wenn die Kometen zum unentgeltlichen Arbeitseinsatz riefen. Ein Beispiel dafür ist dieses Haus, das ohne Helmuts aktive Planung und tatkräftige Unterstützung nicht denkbar gewesen wäre.


Deshalb, lieber Helmut, sagen die Kometen dir noch einmal ihren herzlichsten Dank für 70 Jahre Treue und Engagement für unseren Verein. Wir wünschen dir weiterhin beste Gesundheit und uns wünschen wir, dass du uns noch lange als Berater und Gast bei den Spielen der 1. Herren erhalten bleibst.

 

 

Folgende weitere Mitglieder hatten 2018 ein Jubiläum und haben einer Veröffentlichung gemäß der EU-Datenschutzgrundverordnung zugestimmt:


15 Jahre

Heinrich Bohling

Lars van Bree

Hartmut Buck

Daniel Busch

Malina Depken

Malin-Sophie Kölpin

Magdalena Kumm

Lars Meyer

Felis Pankow

Torben Schnaars



25 Jahre

Julian Ahrensfeld

Michael Ahrensfeld

Jens Bertermann

Daniel Pika

Klaus-Jürgen Pika

Catarina Sander

Tim Statz


40 Jahre

Holger Ahlers

Holger Busch

Karl Schönemeier

Rolf Siebert

Aenne Wätjen

Erika Walter

Gunther Walter

 

50 Jahre

Hanna Ahlers

Annemarie Behrens

Jürgen Bekefeld

Adelheid Brandt

Erwin Flathmann

Ilse Krohn

Jörg Tienken

Käthe Tienken

Heinz-H. Wätjen


60 Jahre

Henry Lilienthal


65 Jahre

Harry Buttgereit


70 Jahre

Helmut Flathmann


Martin Wagener

Sport, Bewegung, Lernen und Leben

Gesund im Alter! Fit durch den Alltag! Körper und Geist im Einklang!

All diese markanten Slogans sind in der Gesellschaft omnipräsent. Immer mehr Menschen wollen bewusst für sich und ihren Körper etwas Gutes tun und setzen alles auf die Karte - Sport. Das ist natürlich auch gut so. Und so sind wir froh, dass Krankenkassen und Landesverbände sowie Kommunen und Bund diese Anliegen unterstützen. Doch was ist mit den Menschen, die sich nicht bewusst dazu entscheiden können? Im Besonderen mit unseren Kleinsten. In Zeiten von Virtualität und Playstation ist der heimliche „Wink mit dem Zaunfall“ vielleicht sogar ein Muss aber auf jeden Fall eine Überlegung!


So muss es nicht gleich Leistungssport sein. Besinnen wir uns auf das Wesentliche. Ein Urinstinkt des Menschen, die Bewegung.


Noch bevor ein Mensch das Sprechen, das Essen, oder das Atmen lernt, lernt er sich zu bewegen und auch welche Folgen es hat. Jede Bewegung strengt das Gehirn an und verlangt von ihm, sich ebenfalls in Bewegung zu setzen.
Um sich über die Bedeutung von Bewegung und Sport Gedanken machen zu können, schaffen wir ein gemeinsames Fundament.


Leben kommt von Bewegen und Sport ist Bewegung

„Wer Sport treibt, der bewegt sich nach Wettkampfregeln und folgt bestimmten Leistungsanforderungen oder er bereitet sich auf Wettkämpfe im Rahmen eines Trainings vor. Wer etwas anderes tut, was nicht von Wettkämpfen, ihren Regeln und ihrem Training maßgeblich strukturiert wird, der, bewegt sich.“ (Funke-Wieneke 2004,6)
Jeder sportlichen Aktivität geht Bewegung voraus. Um nun im späteren Leben einen Sport zu erlernen oder zu betreiben, bedarf es der Festigung und Stärkung des Urtyps Bewegung. Aus diesem Aspekt sollte es ein Anstoß sein, seinen Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich in frühester Kindheit sportlich zu betätigen. Nicht nur die Festigung der Motorik und der Bewältigung von sportlichen Aufgaben steht hier im Vordergrund, sondern die Bewegung als Instrument des Lernens und Verstehens zu betrachten.


Bewegung als Komplex

Somit betrachten wir einmal nicht nur die reine Bewegung, sondern einen Komplex von Fähigkeiten und Anwendungen.
Ein Beispiel: Ein Kleinkind erlernt eine Bewegung: Den Greifreflex. Nachdem ein Kind gelernt hat, einen Gegenstand zu greifen, eröffnen sich neue Möglichkeiten sowie Abhängigkeiten. Gegenstände können gezielt gehoben und in Abhängigkeit von konditionellen Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer oder Beweglichkeit) und koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichts-, Kopplungs-, Umstellungs-, Umstellungs-, Differenzierungs- Reaktions-, Rhythmisierungs- und Orientierungsfähigkeit) an einen anderen Ort befördert werden.


Damit sind die Grundvoraussetzungen für einen Sport gemacht. Bewegung in Abhängigkeit und unter der Voraussetzung von Regeln einzusetzen. Kinder lernen somit im frühesten Alter mit Aufgabenstellungen umzugehen, ihre körperlichen Fähigkeiten einzuschätzen und diese gezielt umzusetzen. Jede sportliche Herausforderung stellt Kinder vor neue spielerische Aufgaben. Sportliche Bewegung heißt auch gleichzeitig soziale Kompetenz. Sportliche Betätigung, gerade im Mannschaftssport stellt die Kinder vor die Aufgabe, die eigenen Aktionen und die der Mitstreiter zu bewerten und mit in die eigenen Entscheidungen einzubeziehen.


Bewegung und Gesundheit

Sport hilft den Kindern auch zu lernen, was es heißt, Gesundheit körperlich richtig zu bewerten. Laut Definition der WHO (1948,2) ist Gesundheit: „…einen Zustand des völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheit und Gebrechen.“ Neben der Festigung der Muskulatur, Körperhaltung und der Motorik zur Vorbeugung von Verletzungen, bringt die körperliche Auslastung einen Kindeskörper dazu, Pausen einzufordern und das Gefühl zwischen Stress und Ruhe positiv zu bewerten.


Im Kontext der Gesundheitsförderung steht neben der Bewegung natürlich auch die Ernährung. Laut einer Erhebung des Bundes (2004) litten 15 % der 3- 17- jährigen an Übergewicht und davon 6,3 % an adipösen Krankheitswerten. Gewisse Risikofaktoren gilt es zu benennen und aktiv entgegen zu wirken (genetische Vorbelastung, Migration, niedriger sozialer Status, sowie lebensverändernde Umstände). Jedoch möchte ich mich auf die Bewegung als solches beziehen.


Gesundheit erzielen durch Vorbeugung und richtiger Handlungsweise ist ebenfalls ein positiver Effekt von früher sportlicher Erziehung. Kinder lernen die eigenen Fähigkeiten einzuschätzen und ein Risikowagnis realistischer zu bewerten, sowie bei Stürzen und Unfällen instinktiv besser zu handeln.


Bewegung als Medium des Lernens

Im Grunde basieren alle sportlichen Aktionen, Verhaltensweisen und Maßnahmen auf persönlichen Erfahrungen und erlernter Handlung. Also ist das Erlernen von Bewegungsmustern nicht zu unterschätzen. Wie auch im schulischen Leben hat sich hier die Theorie des begleitenden Selbstlernens verfestigt.


Selbst Johann Heinrich Pestalozzi sagte einst: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“. Kinder sollten Erfahrungen sammeln. Für einen Sportverein wie der SV „KOMET“ Pennigbüttel gilt es einen Rahmen des Lernens zu schaffen. Hierfür steht gerade die Frühentwicklung im Bereich „Mutter-Vater-Kind-Turnen“. Pädagogik beginnt im Kopf und benötigt den gesamten Körper.


Der SV „KOMET“ lädt alle Eltern dazu ein, ihre Kinder anzumelden und Erfahrungen sammeln zu lassen. Bringt euch selbst mit Ideen ein und schafft so einen Rahmen für unsere Kinder, die das selbständige Denken fördern, die sozialen Kompetenzen stärken und die späteren Entscheidungen der Kinder festigen. Sport heißt Bewegung und Bewegung heißt lernen. Lernen zu fallen und wieder aufzustehen, lernen seinen Körper einzusetzen und ihn zu fordern, lernen und verstehen,warum ein „Aua“, weh tut und wie man es vermeiden kann.
Dies sind Erfahrungen, die einem die Spielekonsole, der PC, das Tablet oder das Fernsehen verwehrt.

 

Dieser Artikel bezieht sich auf die Motorik-Ausgabe-2012 aus dem Hofmann-Verlag.


Torben Klinder

Stern der Kometen - Heinz Wellbrock

SV
Heinz Wellbrock

„Komet bin ich und will es sein, bis dass mein Auge bricht…“ Die Anfangszeile des leider kaum noch gesungenen Kometenliedes könnte gut als Titelzeile über Heinz Wellbrocks Kometenlaufbahn stehen. Seit er 1962 zu den Kometen stieß, hat er sich immer wieder aktiv für seinen Verein eingesetzt. Es begann für Heinz so, wie es seinerzeit üblich war, in der Schülermannschaft und der A-Jugend des Vereins. Dort wurde eifrig trainiert und um Positionen gekämpft. Für alle bestand das Ziel darin, irgendwann einmal in die erste Herrenmannschaft, das Aushängeschild des Vereins, aufzusteigen. Eine solche Zielsetzung löste unter den jungen Sportlern ehrgeizige Bemühungen im Wettbewerb untereinander aus. Nur die Besten hatten eine Chance auf einen Platz unter den ersten Herren.


Heinz Wellbrock zeichnete sich dadurch aus, dass er unermüdlich an sich arbeitete und unendlich viel Kraft und Einsatz aufbrachte, um zu den Besten zu gehören. Keine Übungseinheit wurde ausgelassen, keine Aufgabe war zu schwer, kein Ansinnen zu hoch. Und die Mühe lohnte sich. In den 70er und 80er Jahren spielte Heinz Wellbrock mit der damaligen ersten Herrenmannschaft in der Bezirksklasse. Heute bedauert er, dass von seinen Mannschaftskameraden aus dieser Zeit keiner mehr aktiv ist.


Heinz Wellbrock aber steht immer noch auf dem Patz. Neben dem aktiven Spiel übernahm er früh weitere Verantwortung. Seit 1998, also seit 20 Jahren, ist er als Übungsleiter und häufig Spielertrainer der Ü50, Ü60 und Ü65 tätig. Jeweils am Sonntagmorgen trainieren die Aktiven unter seiner Leitung für ihren Lieblingssport ohne Unterbrechung durchgängig das ganze Jahr hindurch. Da gibt es keine Pausen, Urlaubsunterbrechungen oder andere Stillstände. Die Senioren sind stets mit Begeisterung und Ehrgeiz bei der Sache. Das zahlt sich aus: Zahlreiche Titel konnten in den vergangenen Jahren eingefahren werden, zahlreiche Siegerpokale wurden mit nach Hause gebracht. Eine schöne Anerkennung für den Trainingsfleiß der älteren Fußballer und ihres Trainers Heinz Wellbrock.


Der Sportverein „Komet“ Pennigbüttel ist stolz auf Mitglieder wie Heinz Wellbrock, die über lange Jahre hinaus persönliche Interessen in den Hintergrund stellen und stattdessen Verantwortung im Verein übernehmen, Mannschaften betreuen und coachen, sie trainieren und ihre Fähigkeiten vervollkommnen und letztendlich zum verdienten Erfolg führen. Neben dem oben erwähnten Kometenlied gibt es ein weiteres Fußballerlied, das nur wenige kennen und das ein unbekannter Autor zum 40jährigen Jubiläum des Vereins verfasste. Dort heißt es – passend zum Trainer Heinz Wellbrock: „Ja, immer drauf und dran mit frischem Sinn; Ja, Tor ist Tor und drin ist drin.“


Karl Schönemeier

eSports - Neue Wege in alten Strukturen

Was bei den über 40-Jährigen vielleicht wie etwas ganz Neues klingt, ist für die Fraktion unter 30 schon fast ein alter Hut.

Wo sich vor einigen Jahren noch Freunde mit PC und Playstation zu LAN-Partys trafen, geht der Trend seit vielen Jahren zum Online-Gaming.

"Online-Gaming" ist wieder ein Wort aus dem allseits beliebten Denglisch. Online-Gaming heißt nur soviel wie Spiele mit der Playstation, dem PC oder der XBox über das Internet zuspielen.


Hinter verschlossener Zimmertür wird Online bei Battlefield, Call of Duty oder eben bei so mancher Sportsimulation das spielerische Geschick verglichen. Kommuniziert wird über Headset oder mittels Chat-Fenstern. Gerade die jüngere Generation verbringt gerne viel Zeit vor dem Bildschirm. Ein Trend, der vielen Menschen Sorgen bereitet. Jedoch ist das Online Gaming fest in der heutigen Gesellschaft verankert und die Menschen müssen dafür sensibilisiert werden. Das bedeutet nicht, dass in Funk und Fernsehen von Amokläufern berichtet wird, die wohl einmal ein "Ballerspiel" gespielt haben und/oder besorgte Eltern, die Konsolen verstecken und den Zugriff aufs Internet drosseln,sondern dass beide Seiten gesehen und gehört werden. Natürlich ist es nicht gut, wenn man drei bis vier Stunden täglich "daddelt". Aber die Interessen des Nachwuchs zu verteufeln, weil man sich nicht eingesteht , es nicht zu verstehen, ist auch keine Lösung.
In Zeiten von YouTube oder Twitch ist es sogar ein riesiger Absatzmarkt geworden. Bei der League of Legends WM wurden laut ESC.WATCH der Zuschauerhöchstwert von 205.348.063 Zuschauern erreicht. Der Online-Shooter Fortnite, in dem die Spieler im Comic-Style übereinander herfallen, geht so viral, dass mittlerweile Dreijährige den Flossdance tanzen oder auf dem Schulhof der Looser Tanz aufgeführt wird. Testet doch mal in eurem Umkreis, ob Kinder im Alter von 6 - 14 Jahren den "Flossdance" kennen. Ihr werdet überrascht sein, wie schnell die Arme vor den Körper und die Hüfte von rechts nach links wackeln.

Beim FIFA eWorldCup in London, bei dem sich die Spielergemeinde in der Fußball-Simulation FIFA 18 misst, wurde laut der FIFA ein Zuschauerzuwachs von 400 % verzeichnet. Über 20 Millionen Teilnehmer aus 60 Ländern nahmen im letzten Jahr an den Ausscheidungen teil.

Auch der NFV - Niedersächsische Fußballverband- hat die Wirkung und die Möglichkeiten erkannt. Mit dem selbstiniziierten 1.NFV e-Soccer Cup in Barsignhausen bei dem eSportler mit einer im Vereinsangehörigkeit aus dem Landesverband Niedersachsen teilnehmen konnten und ihre Stammvereine repräsentieren konnten, wurde eine Tür für den eSport geöffnet. Vereine sollten die Möglichkeit nutzen und diskutieren, wie sich das Zocken in Vereine integrieren lässt.


eSport soll den Vereinssport nicht ersetzen. Vielleicht kann er ihn aber bereichern. Aber vor allem darf er nicht mehr in eine Schublade gesteckt werden, in die er mittlerweile nicht mehr passt.
Und wer weiß, vielleicht sitzt ja gerade dein Sohn oder deine Tochter in einem Match in der 1. virtuellen Bundesliga und bringt nach der nächsten eSports-WM ein Preisgeld von 250.000 € mit nach Hause, denn das war das letztjährige Preisgeld für den Weltmeister.
Ein Anfang wäre mit dem NFV-eSoccer Turnier gemacht. Hier wurde im 2gegen2-Anstoßmodus um die Krone gekämpft. Also zwei Spieler sind in einem Team.
Über 16 Jahre musste man alt sein und in den Farben des Heimatvereins auflaufen.
Auch der Landkreis war sogar mit einer Delegation vom 1. FC Hansa Schwanewede vertreten.
Vielleicht haben wir im Verein ja ein paar aktive Sportler, die in Ihrer Freizeit gerne Neymar und Toni Kroos über den Platz jagen. Dann könnte vielleicht bei der 2. Ausgabe des Turniers auch ein Team aus Pennigbüttel an den Start gehen.


Für die mit Lebenserfahrung gesegnete und von den Kindern abgehängte Generation verstehen wir uns auch mit einer Art Bildungsauftrag.
Also hier ein paar Erklärungen, mit dem ihr bei der Generation Lit glänzen könnt:


Begriff - Erklärung

  • Twitch - Online Portal in dem User Live-Übertragungen in Internet streamen können
  • streamen - Gleichzeitige Übertragung von Video- und/oder Audiodateien in Echtzeit im Internet
  • YouTube - Online Videoportal
  • Fail - Missgeschick
  • Noob - "Newbe" abgewandelt von Anfänger
  • trollen - Jemanden reinlegen
  • campen - in einem Shooter längere Zeit in einem Hinterhalt ausharren und auf Gegner warten
  • Shooter - Spiele-Genre, in dem sich die Spieler meist aus der First-Person-Ansicht mit Waffen eliminieren müssen
  • First-Person-Ich-Ansicht (Der Spieler schaut durch die Augen der zu spielenden Figur)
  • Third Person - DIe Ansicht, meist hinter der zu spielenden Figur, mit der der Spieler seine Figur und seinen Aktionsradius überblicken kann.
  • lucker - Ein Spieler, der durch Glück siegreich war
  • spawnen - Neustart eines Spielers
  • MMORPG - (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) Online Rollenspiele
  • quitter - Gerade bei FIFA Spieler die in Online spielen vor Abpfiff das Spiel plötzlich verlassen, weil eine Niederlage droht.


Torben Klinder

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